Wer am Samstag einen Schrank transportieren muss, tippt nicht Ihren Firmennamen ein. Er sucht „Anhänger mieten" und den Ortsnamen — oder nur „Anhängerverleih in der Nähe". Google zeigt eine Karte und eine kurze Liste. Stehen Sie darin, klingelt Ihr Telefon. Stehen Sie nicht darin, klingelt es beim Wettbewerber, und die Qualität Ihrer Anhänger spielt in diesem Moment keine Rolle.
1. Was das Unternehmensprofil ist und wer es anlegen darf
Das Unternehmensprofil ist der Eintrag Ihres Betriebs in Google Maps und in der Suche: Name, Adresse, Telefon, Öffnungszeiten, Fotos, Bewertungen. Das Anlegen ist kostenlos; nach der Bestätigung verwalten Sie den Eintrag selbst.
Anspruch hat, wer Kunden persönlich trifft — am Standort oder beim Kunden. Für Vermieter gibt es drei typische Fälle:
| Art der Vermietung | So richten Sie das Profil ein |
|---|
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| Standort, an dem Kunden abholen | Adresse sichtbar, Öffnungszeiten wie die Ausgabezeiten |
|---|---|
| Ausgabe nur nach Absprache (Hof am Haus, kein Tresen) | Adresse sichtbar, Öffnungszeiten auf die Zeiten setzen, in denen Sie wirklich übergeben; „nach telefonischer Vereinbarung" in die Beschreibung |
| Nur Anlieferung zum Kunden | Adresse ausblenden, Einzugsgebiet angeben |
Die Bestätigung läuft heute meist über ein kurzes Video vom Standort oder per Telefon. Das Verfahren ändert sich gelegentlich — folgen Sie dem, was Google beim Anlegen anbietet.
Noch ein deutscher Punkt: Name, Anschrift und Kontaktdaten im Profil sollten mit dem Impressum Ihrer Website übereinstimmen. Abweichende Angaben verwirren Kunden und Google gleichermaßen.
2. Die vier Stellschrauben
Kategorie
Die Hauptkategorie sagt Google, bei welchen Suchen Sie erscheinen sollen. Wählen Sie die genaueste, die angeboten wird — Anhängerverleih, Autovermietung, Baumaschinenverleih, Wohnmobilvermietung. Weitere Kategorien nur, wenn Sie die Leistung wirklich anbieten.
Vollständige, einheitliche Angaben
Der Name im Profil ist der Name, der am Tor steht. Zusätze wie „günstig Anhänger mieten Köln" im Firmennamen verstoßen gegen die Richtlinien und werden von Wettbewerbern gern gemeldet.
Füllen Sie auch die Felder aus, die freiwillig aussehen: Website, Beschreibung, Leistungen mit „ab"-Preis, Zahlungsarten. Der Website-Link sollte dorthin führen, wo der Kunde direkt buchen kann — wie eine solche Buchungsstrecke aufgebaut ist, zeigt Online-Buchung für die Vermietung.
Eigene Fotos
Herstellerbilder überzeugen niemanden. Kunden wollen sehen:
- die Einfahrt und den Platz, an dem übergeben wird (sie erkennen ihn bei der Anfahrt wieder),
- jeden Fahrzeugtyp einzeln, mit offener Bordwand oder Plane,
- das Detail, das entscheidet: Stecker, Kupplung, Rampen, Innenmaße,
- die Preisliste oder wenigstens ein Schild mit dem Tagespreis.
Ein paar neue Fotos pro Quartal reichen.
Bewertungen
Bewertungen beeinflussen die Reihenfolge und die Entscheidung des Kunden. Es zählen Anzahl, Aktualität — und ob Sie antworten. Dazu der nächste Abschnitt.
3. So kommen Sie zu Bewertungen
Zufriedene Kunden schreiben selten von sich aus. Unzufriedene schon. Deshalb müssen Sie fragen — einfach und im richtigen Moment.
1. Bei der Rückgabe. Das Fahrzeug ist in Ordnung, die Kaution geht zurück, die Stimmung ist gut. „Wenn Sie mögen, freuen wir uns über eine Bewertung bei Google" genügt.
2. Link griffbereit. Im Profil erzeugen Sie einen direkten Link zum Bewertungsformular. Er gehört in die E-Mail nach der Rückgabe und als QR-Code an den Tresen oder ans Tor.
3. Alle fragen. Die Richtlinien untersagen, nur erkennbar zufriedene Kunden zu bitten oder für Bewertungen etwas zu versprechen — Rabatt, Gutschein, Geschenk.
4. Antworten. Auf Lob mit einem Satz, auf Kritik sachlich und ohne Streit.
Eine schlechte Bewertung ist kein Unglück. Der nächste Kunde liest sie — und achtet darauf, wie Sie reagiert haben:
| Situation | Antwort |
|---|
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| Berechtigte Kritik | anerkennen, sagen, was Sie geändert haben |
|---|---|
| Streit um Schaden und Kaution | sachlich: Zustand ist im Übergabeprotokoll mit Fotos dokumentiert; Kontakt außerhalb der Bewertungen anbieten |
| Missverständnis (geschlossen, niemand erreichbar) | entschuldigen, Angaben im Profil korrigieren |
| Bewertung von jemandem, der nie Kunde war | bei Google melden; ruhig antworten, dass Sie keine Miete zuordnen können |
In die Antwort gehören keine personenbezogenen Daten des Kunden und keine Einzelheiten seiner Miete — auch dann nicht, wenn er selbst damit angefangen hat. Ob eine konkrete Bewertung rechtlich angreifbar ist, klären Sie im Zweifel mit einer Rechtsberatung.
4. Was Sie laufend pflegen
- Öffnungszeiten und Feiertage. Google fragt Feiertagszeiten vorab ab; bestätigen Sie sie nicht, erscheint der Hinweis, die Zeiten könnten abweichen.
- Saisonzeiten. Andere Ausgabezeiten im Winter gehören ins Profil, nicht nur aufs Schild.
- Verpasste Anrufe. Der häufigste Kontakt aus dem Profil ist der Anruf. Rufen Sie zurück — am selben Tag.
- Beiträge. Ein kurzer Hinweis — neuer Anhänger, freie Termine am Wochenende — zeigt, dass der Eintrag lebt. Alle paar Wochen genügt.
- Änderungsvorschläge Dritter. Jeder kann Änderungen vorschlagen. Prüfen Sie gelegentlich, ob Adresse und Telefon noch stimmen.
5. Woran Sie den Erfolg erkennen
Das Profil zeigt eine eigene Auswertung: Aufrufe, Anrufe, Routenanfragen, Klicks zur Website. Entscheidend sind Anrufe und Website-Klicks im Verhältnis zu den Aufrufen, nicht die Aufrufe allein.
Viele Aufrufe, wenig Anrufe? Dann fehlen Fotos, Preis oder Bewertungen. Viele Anrufe, wenig Buchungen? Dann liegt es an dem, was nach dem Abheben passiert. Fragen Sie neue Kunden außerdem, wie sie auf Sie gekommen sind. Wie Sie solche Zahlen mit Auslastung und Umsatz zusammenbringen, zeigt Kennzahlen in der Vermietung.
6. Häufige Fehler
- Profil läuft über das private Konto eines früheren Mitarbeiters.
- Zwei Profile an derselben Adresse — die Bewertungen verteilen sich, Google weiß nicht, welches gilt.
- Adresse des Firmensitzes statt des Platzes, an dem tatsächlich übergeben wird.
- „Rund um die Uhr geöffnet", weil es besser aussieht.
- Zehn Bewertungen aus Familie und Bekanntenkreis an einem Wochenende.
Wobei Flotello hilft
Das Profil bringt den Kunden auf Ihre Website — dort muss die Buchung zu Ende gehen. Flotello gibt Ihrer Vermietung eine öffentliche Buchungsseite mit Online-Zahlung, die Sie im Profil als Website hinterlegen; die Verfügbarkeit wird aus Reservierungen und Sperrzeiten berechnet, sodass niemand ein Fahrzeug bucht, das unterwegs ist. Bei der Rückgabe steht der Zustand mit Fotos und Unterschriften im Protokoll — genau die Grundlage, auf die Sie sich bei einer strittigen Bewertung stützen. Die Einrichtung beschreibt die Hilfe zu Online-Buchungen, die Tarife stehen auf der Preisseite, und testen können Sie nach der Registrierung sieben Tage kostenlos.
Flotello nach Branche: Software für die Anhängervermietung, Software für die Autovermietung, Software für die Baumaschinenvermietung und Software für die Wohnmobilvermietung.